Verkehr

Woran erkennt man die Lebensqualität einer Stadt?

"Es gibt einen sehr simplen Anhaltspunkt. Schauen Sie, wie viele Kinder und alte Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. Das ist ein ziemlich zuverlässiger Indikator. Eine Stadt ist nach meiner Definition dann lebenswert, wenn sie das menschliche Maß respektiert. Wenn sie also nicht im Tempo des Automobils, sondern in jenem der Fußgänger und Fahrradfahrer tickt. Wenn sich auf ihren überschaubaren Plätze und Gassen wieder Menschen begegnen können. Darin besteht schließlich die Idee einer Stadt."

Jan Gehl - Stadtplaner und Architekt

 

•    Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt

•    Konsequente Umsetzung der Umweltzonen-Regelung!

•    Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV sollen bei verkehrspolitischen Maßnahmen Vorrang vor dem Auto genießen

•    Das Angebot an innenstadtnäheren Park-&-Ride-Plätzen muss dem Bedarf angepasst werden (Parkticket = ÖPNV-Ticket), z.B. im Textilviertel

•    Sozialcard-Konzept weiterentwickeln – langfristiges Ziel: Teilhabe Aller an der Mobilität, unabhängig vom Einkommen

•    Weiterentwicklung des ÖPNV ins Umland durch kontinuierlichen Beratungsprozess mit Innenstadtgemeinden

•    Stadtwerke: Ausbau von Leihradangebot, Einführung von Elektroauto-Carsharing

 
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