Umwelt

Ein intaktes Ökosystem ist die Lebensgrundlage der Menschen, Tiere und Pflanzen. Es versorgt mit Atemluft, Trinkwasser und Nahrung. Es stellt das bedeutendste Gemeingut der Erde dar. Deshalb sollte sein Schutz oberste Priorität haben.

Allgemein sollte im Umweltbereich das Verursacherprinzip gelten: Wer Umweltschäden verursacht, ist allein und vollständig zur Behebung derselben verpflichtet. Wer Produkte herstellt, ist für die umweltverträgliche Entsorgung derselben als auch aller beim Herstellungsprozess anfallenden Nebenprodukte voll verantwortlich (Entsorgungskonzept muss nachgewiesen werden).

Auf lokaler Ebene fordern wir:

  • Städtische Förderung nur für sozial verantwortlich handelnde und nachhaltig wirtschaftende Unternehmen: Unternehmen, die eine städtische Förderung erhalten wollen, sollen nicht nur Ihre gesellschaftliche Verantwortung umfassend wahrnehmen (z.B. durch Zahlung fairer Löhne, Sponsoring von sozialen und kulturellen Einrichtungen/Events, Einhaltung aller arbeitsrechtlichen und Sicherheitsstandards etc.), sondern umweltbewußt und nachhaltig wirtschaften und dies dokumentieren (z.B. durch Corporate Social Responsibility und Sustainability Reports). Risikotechnologien (d.h. Technologien mit hohem Gefahrenpotential für Mensch und Umwelt) dürfen am Standort Augsburg nicht eingesetzt werden.
  • Erhalt und Verbesserung der Biodiversität: Umsetzung der Augsburger Biodiversitätsstrategie (link pdf)
  • Ökobilanzen erstellen: Die Stadt soll bei der Vergabe von Großaufträgen ökologische Aspekte berücksichtigen. Hierzu ist ein Vergleich der Ökobilanz anzufertigen. Bei der Vergabe soll die Ökobilanz neben Qualität und Kosten ein gleichgewichtiger Faktor sein. Der Ökobilanzvergleich ist mit der Vergabe zu veröffentlichen.
  • Renaturierung des Lechs: Kein weiteres Kraftwerk zwischen Staustufe 23 und Hochablaß.
  • Schadstoffreduzierung: Reduzierung der Kohlendioxid und Schadstoffemissionen der Stadt durch Vermeiden der Verbrennung fossiler Energieträger (Erdöl , Kohle , Erdgas). Umrüstung auf Elektromotoren und Förderung von Biogas.
  • Reduzierung der Bodenversiegelung
  • Reduzierung des Ausbringens von Streusalz
  • Erhöhung des Etats der Augsburger Umweltstation
  • Plastikfreie Stadt: Verzicht auf Kunststoffe und Verbundstoffe durch die Stadt in allen Bereichen, in denen das möglich und sinnvoll ist. Bevozugung von recyclebaren oder abbaubaren Kunststoffen.
 
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