Aus dem Stadtrat

10-11-2017: Pressemitteilung Oberhauser Bahnhof

Ein Jahr bevor sich Herr Grab und die WSA im September 2016 dem Thema Helmut Haller Platz gewidmet haben, (es gab eine Anfrage nach der Zahl der Rettungseinsätze dort), hat die Ausschussgemeinschaft FREIE WÄHLER; DIE LINKE; ÖDP; Polit-WG am 12.08.2015 bereits den Antrag gestellt, den Prozess und die Planungen am Helmut Haller Platz von einem ortskundigen Soziologen - unser Vorschlag Dr. Alexander Jungmann von der Uni Augsburg - begleiten zu lassen.

 

Die dafür erforderlichen ca. 15.000 Euro wollte Herr Wurm laut Antwortschreiben vom 15.11.2015 nicht aufbringen. In unserem Antrag haben wir auch darauf hingewiesen, dass dieses Projekt nur erfolgreich umzusetzen ist, wenn nicht nur die Wünsche und Bedürfnisse der Anwohner, Geschäftsleute, Bahnreisenden und der Gäste des Helmut-Haller-Platzes berücksichtigt werden, sondern auch die Interessen der entsprechenden Nachbarn (siehe Dinglerstraße). Das Projekt müsste offensiv kommuniziert werden, am besten mit einer offenen Bürgerveranstaltung mit Experten, dem Ordnungsreferat, dem Sozialreferat unter der Begleitung von Herrn Dr. Jungmann.

 

Herr Wurm setzte hingegen auf Erfahrungen aus anderen Städten, z.B. Dortmund und Kiel. In Augsburg hat sich am Helmut-Haller-Platz jedoch nichts bewegt. Schon bei seinem ersten Schritt, einen geeigneten Treff- und Betreuungspunkt zu finden, scheiterte der Ordnungsreferent erwartungsgemäß. Er musste vom Ältestenrat zurückgepfiffen werden.

 

Wir würden gerne verschiedene Möglichkeiten der Problemlösung mit einem erfahrenen Soziologen diskutieren wie z.B. die probeweise und schnelle "Interimslösung" mit Containern am Helmut Haller-Platz usw., selbst wenn der Ordnungsreferent davon überzeugt ist, dass er die Probleme und deren Lösung am Oberhauser Bahnhof im Griff hat.

 
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