Aus dem Stadtrat

23-09-2015: Stand zur Theatersanierung - Beteiligungsverfahren

Zwischenbericht zum aktuellen Stand des Beteiligungsprozesses aus einer Pressemitteilung der "Unterzeichnergruppe Offener Brief" an dem auch Einige aus der Polit-WG aktiv beteiligt sind:

"Nach den Gesprächen mit OB Dr. Gribl, Bürgermeisterin Weber, Kulturreferent Weitzel und Baureferent Merkle sowie den beiden Treffen der Findungskommission zur qualifizierten Bürgerbeteiligung, an denen zwei Vertreter der Unterzeichnergruppe beteilgt waren, nehmen wir auf Basis des Abgleichs mit den Forderungen des „Offenen Briefes“ vom 26. Mai wie folgt Stellung:

Die Unterzeichnergruppe sieht sich durch die Aussagen von Eva Weber und die intensiven Gespräche in der Findungskommission mit der beauftragten Gruppe Lange/Tadow/Föhl in wesentlichen Punkten in ihren Forderungen bestätigt.

Die politische Verantwortung für das Theaterprojekt ist jetzt klar definiert, die Planungsschritte werden transparent auf der städtischen Homepage kommuniziert. Es besteht Übereinstimmung im zentralen Punkt eines mindestens sechsmonatigen Moratoriums verbunden mit einem Stopp des weiteren Planungsprozesses und gleichzeitiger Durchführung eines moderierten, qualifizierten Bürgerbeteiligungsprozesses mit nationalem Expertendiskurs.

Die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens und der Expertenauskünfte sind Bestandteil einer dann neuen umfassenden Überplanung in baulicher und konzeptioneller Hinsicht. Ein endgültiger Beschluss zum Theaterneubau kann im Stadtrat erst nach Abschluss dieses Diskursprozesses fallen.

Dabei berufen wir uns auch auf die Empfehlungen der beauftragten Gruppe Lange/Tadow/ Föhl, dass der ergebnisoffene Beteiligungsprozess sowohl die Bauphase 1 (Sanierung Großes Haus) als auch die Bauphase 2 (Neubauten) einschließt."

 

Die Unterzeichnergruppe des Offenen Briefs, 22. September 2015

 
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